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Gaspreiserhöhung zum 1. September 2022

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, ,

vor dem Hintergrund der seitens der Bundesregierung am 23.06.2022 ausgerufenen Alarmstufe des Notfallplans Gas möchten wir Sie heute nicht nur über unsere Gaspreiserhöhung zum 01.09.2022, sondern vielmehr auch über die möglichen Folgen einer sich in den kommenden Tagen und Wochen verschärfenden Versorgungssituation aufgrund weiterer Reduzierungen der Gaslieferungen seitens Russland bis hin zu einer für den nächsten Winter zu befürchtenden Gasmangellage informieren.

 

Gaspreiserhöhung zum 01.09.2022

Mit unserer Gaspreiserhöhung zum 01.09.2022 müssen nunmehr auch wir dem bereits seit Anfang November 2020 begonnenen epochalen Aufwärtstrend am Gasmarkt mit einer bis dato mehr als Versiebenfachung der Gashandelspreise Tribut zollen. Waren die ursächlichen Gründe hierfür zu finden in aufkeimenden Corona-Impfstoffhoffnungen, ausufernder Liquidität an den Finanzmärkten, weltweiten Lieferkettenprobleme, der langen Heizperiode im Winter 2020/2021 als auch der Aussetzung der Zertifizierung der Nord Stream 2 im November 2021, sind all die vorstehenden Gründe mit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24.02.2022 mit einer Beschleunigung des Aufwärtstrends in den Hintergrund gerückt worden.

Trotz vorausschauenden Einkaufs haben sich mittlerweile auch unsere Gasbeschaffungskosten erhöht; eine weitere Erhöhung unserer Einkaufspreise steht ebenfalls schon für das Jahr 2023 gegenüber 2022 fest. Auch weitere Bestandteile des Erdgaspreises wie die Bilanzierungsumlage und die CO2-Abgabe werden in den kommenden Monaten ansteigen. Seit dem 01.09.2021 konnten wir die Erdgaspreise für Sie stabil halten. Aufgrund der vorstehenden Kostenveränderungen werden sich allerdings unsere Erdgaspreise unter Berücksichtigung des § 5 Abs. 2 und § 5a der Gasgrundversorgungsverordnung in Verbindung mit § 315 BGB erhöhen. Unsere Erdgaspreise im Allgemeinen Tarif werden sich zum 01.09.2022 um jeweils netto 1,38 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) entsprechend brutto 1,64 ct/kWh erhöhen. Die Grundpreise bleiben unverändert. Durch die Preiserhöhung steigen die Erdgaskosten für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden um 27,33 Euro/Monat brutto.

Natürlich beliefern wir Sie auch weiterhin ausschließlich mit „100 % NaturGas“, also mit klimaneutralem, CO2-freiem Erdgas – ohne Mehrkosten für Sie.

Trotz Gaspreiserhöhung zum 01.09.2022 werden wir weiterhin und mit einem großen Abstand von zur Zeit mehr als 10 ct/kWh brutto günstigster Gasanbieter für Soltau bleiben (Stand 06.07.2022), da fast sämtliche Gasversorger bereits im Jahr 2021, zum Jahresanfang 2022 als auch in den zurückliegenden Monaten ihre Gaspreise teilweise mehrfach erhöht haben.

 

Informationen zur Ausrufung der Alarmstufe des Notfallplans Gas am 23.06.2022

Mit der erfolgten Ausrufung der Alarmstufe des Notfallplans Gas am 23.06.2022 durch die Bundesregierung könnte sich schon in den kommenden Tagen und Wochen die vertragliche Preissituation auf dem deutschen Gasmarkt und somit auch für uns und unsere Gaskunden grundsätzlich ändern. Voraussetzung hierfür wird die Feststellung und öffentliche Bekanntgabe der Bundesnetzagentur sein, dass eine weitere erhebliche Reduzierung der Gesamtgasimportmengen nach Deutschland vorliegt, so dass die Bundesregierung dann das gesetzliche Preisanpassungsrecht nach §24 bzw. §26 Energiesicherungsgesetz aktivieren könnte, um Gasimportunternehmen zu stützen und ansonsten drohende Insolvenzen zu vermeiden. Die sich hieraus ergebenden Folgen wären überaus gravierend, da uns ab diesem Zeitpunkt anstatt unseres Vertragspreises die sehr hohen Gasmarktpreise, bzw. die dann bundeseinheitliche Gasmarktumlage in Rechnung gestellt würden, die dann wiederum zwanghaft zu einer starken Erhöhung der Gaspreise für alle unsere Kunden führen würde. Auch die von der Höhe nach derzeit noch nicht feststehende neue Speicherumlage wird voraussichtlich eine erhebliche Verteuerung der bundesdeutschen Gaspreise nach sich ziehen. Um einer für den kommenden Winter zusätzlich drohenden Gasmangellage entgegenzuwirken, möchten wir Sie schon heute bitten, die Energieeinsparkampagne der Bundesregierung zusammen mit uns zu unterstützen. Ein nur geringer Verzicht auf den gewohnten Wärmekomfort könnte in Summe einen großen Beitrag für die Gasversorgungssicherheit im bevorstehenden Winter leisten; so reduziert eine nur um 1 Grad geringere Raumtemperatur den Gasverbrauch um durchschnittlich 6%. Für schon in die Jahre gekommene Heizungen empfehlen wir eine Wartung und/oder die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Zahlreiche weitere Einspartipps im Rahmen der Energieeffizienzkampagne der Bundesregierung finden Sie unter www.energiewende.de oder aber auch auf unserer Internetseite.

Vielen Dank für Ihre tatkräftige Unterstützung!

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